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21. Juli 2009

Grüne fordern technische Verkehrssicherung auf Autobahnen

Konsequenzen aus wiederholtem Unfallchaos auf A 2 und A 7 ziehen

Die Grünen im Landtag fordern aufgrund der erneuten dramatischen Unfallserie auf der A 2 den Bau einer umfassenden technischen Sicherung und Verkehrslenkung auf den niedersächsischen Transitautobahnen. Bei den besonders stark belasteten Transitstrecken A 2 und A 7 handelt es sich nach Ansicht des grünen Verkehrsexperten Enno Hagenah um extrem unfallträchtige Autobahnen, auf denen die kritische Situation durch eine umfassende telematische Verkehrssteuerung deutlich entschärft werden könnte.

Hagenah: "Wir schlagen deshalb vor, die für Niedersachsen im aktuellen Bundesverkehrswegeplan eingesetzten Neubaumittel angesichts der aktuellen Problemlage umzuwidmen und umgehend eine technische Verkehrsüberwachung und -lenkung zum Schutz von Menschenleben auf ganzer Strecke einzubauen."

Anstatt in Niedersachsen am langfristigen Neubau der Autobahnen A 39, A 33 und A 22 festzuhalten, an deren Notwendigkeit immer mehr Menschen in den betroffenen Gebieten zweifeln, wollen die Grünen die dafür ohnehin viel zu geringen Mittel des Bundesverkehrswegeplanes von 500 Mio. Euro Bundesmittel für den kurzfristigen durchgehenden 6- plus 2-spurigen Ausbau von A 7 und A 2 und deren vollständige Ausstattung mit Effizienz und Verkehrssicherheit optimierender Telematik-Steuerung einsetzen.

Hagenah: "Mit dem Umbau der vorhandenen Transitautobahnen würden diese nicht nur viel sicherer, sondern ihre Kapazität würde im Bestand auch wachsen. Die Verkehrsemissionen würden durch die Verstetigung des Verkehrs und die optimale Auslastung der Profile - zeitweise einschließlich der Standspuren - deutlich reduziert. Die Autobahnneubauplanungen A 39, A 33 und A 22 sind im Vergleich dazu verkehrspolitisch unsinnig und sowohl ökologisch als auch haushalterisch in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht vertretbar."

 

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