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Die Landtagsgrünen haben die Pläne von Verkehrsminister Bode zur Aufhebung von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf niedersächsischen Autobahnen kritisiert. Es werde ein "automobiles Paradoxon" produziert, wenn der Minister einerseits Tempolimits zur Bekämpfung der Unfallhäufigkeit erlasse und im gleichen Moment für andere Abschnitte deren Aufhebung fordert, um dadurch das Unfallrisiko zu senken, sagte der verkehrspolitische Sprecher Enno Hagenah am Montag (heute) in Hannover.
In einer Anfrage zum kommenden Landtagsplenum greifen die Grünen diese Widersprüchlichkeit auf. Der Abgeordnete Hagenah möchte wissen, ob die Landesregierung die Sicht von Verkehrsplanern teilt, nach der starke Geschwindigkeitsunterschiede die Unfallgefährdung auf Autobahnen tendenziell erhöhen und auch die Schwere von Unfällen mit der Geschwindigkeit des Verkehrs deutlich zunimmt. Auch die Veränderung der klimarelevanten Emissionen des Verkehrsgeschehens und die Kapazität von Autobahnen bei einem Tempolimit auf 120 Km/h im Verhältnis zu entsprechenden Autobahnabschnitten ohne Tempolimit sollen erläutert werden.
Die Grünen fordern ein generelles Tempolimit von 120 km/h auf niedersächsischen Autobahnen.