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Die Landtagsgrünen sehen die Landesregierung in der Mitverantwortung für drohenden drastischen Arbeitsplatzabbau bei Alstom in Salzgitter. "Auch aus seiner Rolle als Vertreter des Landes als Großkunde hätte Wirtschaftsminister Bode sich frühzeitiger mit der Lage beschäftigen und entsprechenden Druck auf den Konzernvorstand in Paris ausüben müssen", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher Enno Hagenah am Mittwoch (heute) in Hannover.
Der Grünen-Politiker verwies darauf, dass wegen der großen Zahl der derzeit befristeten Jobs nicht nur 700, sondern fast die Hälfte der aktuellen Belegschaft ihre Arbeit in Salzgitter verlieren könnte. "Damit bricht auch ein wichtiger Industriepartner des Landes beim Ausbau des schienengebundenen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) weg."
Hagenah erinnerte daran, dass seit Monaten konstruktive Vorschläge der Belegschaft für mehr Effizienz in der Produktion des Betriebs vorliegen. "Es ist skandalös, wie kaltschnäuzig die Konzernleitung die ausgestreckte Hand der Beschäftigten ausschlägt und gegen jede wirtschaftliche Vernunft die Verlagerung von wesentlichen Produktionsteilen in Billiglohnländer vorantreibt!"